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Titel: Neunerlei und Gänsebraten |
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Das Wesentliche in Kürze:
Wer von erzgebirgischer Küche hört, verbindet damit sofort den Gedanken an das geheimnis umwobene Heiligabend-Festessen „Neunerlei“, aber auch an Gerichte wie Ardäppelsupp, Beerenknitsch, Buttermilchgetzen, Dalken, Nackete, saure Klitscher oder Zudelsupp. Ehrhardt Heinold hat jahrelang Geschichten, Gedichte und Lieder aus dem alten Erzgebirge gesammelt, die um Essen und Trinken kreisen und nun zusammen mit typischen Rezepten in diesem mit historischen Zeichnungen und Stichen liebevoll illustrierten Band erscheinen. Die besonderen, weitgehend mundartlichen Küchenbegriffe werden in einem „Erzgebirgischen Küchen-ABC“ erläutert. Unter den Autoren findet man u. a. Wolfram Böhme, Stephan Dietrich (Saafnlob), Kurt Arnold Findeisen, Anton Günther, Egon Günther, Fritz Körner, Irmtraud Morgner, Lenelies Pause, Manfred Pollmer, Rolf Seiffert, Hans Soph, Friedrich Straumer, Max Tandler und Max Wenzel. Ein Buch für alle Kenner und Liebhaber des Erzgebirges sowie für alle, die an charakteristischen Zeugnissen regionaler Kultur und Literatur interessiert sind.
Quelle: www.verlagsgruppe.de
Stimmen zum Buch:
"Heinolds Buch umfasst rund 80 Lieder, Gedichte und Geschichten von rund 50 erzgebirgischen Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts, in denen es um Essen und Trinken geht [...] Die Liste der aufgenommenen Autoren, zu denen sich im Anhang auch Kurzbiografien finden, liest sich stellenweise wie ein 'Who is Who' der erzgebirgischen Regional- und Hochliteratur [...] Das Buch ist mit etlichen historischen Zeichnungen und Stichen liebevoll illustriert. Die besonderen, weitgehend mundartlichen Küchenbegriffe werden in einem ausführlichen, 35 SEiten umfassenden 'Erzgebrigischen Küchen-ABC' erläutert."
Dresdner Neuste Nachrichten, 10.12.2009
„Der Hunger kommt beim Essen“, sagen manche Leute. „Der Hunger kommt beim Lesen“, sagt die Rezensentin des Buches „Neunerlei und Gänsebraten“ von Wolfgang Ehrhardt Heinold (Verlag der Nation; ISBN 3373005310, 15,95 Euro). Zugegeben: Die literarisch-kulinarische Reise ins Erzgebirge ist keine leicht verdauliche Kost. Auf 221 Seiten filettiert der Autor die Küchen-Historie und baut liebevoll Brücken zur Literatur, Geschichte. So finden sich im Buch Mundart-Gedichte, Prosa ebenso wie Rezepte und ein Küchen-ABC. Fazit: Zum Kochen und Backen ist das Buch eher ungeeignet. Für wissenshungrige Heimatfreunde bietet es gutes Lesefutter.
Dresdner Morgenpost, 21.11.2010
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